
In ferner VergangenheitVor Ca. 75 Millionen Jahren war das Erdklima wesentlich wärmer als heute und ein seichter See bedeckte einen großen Teil des Gebiets das man als Great Plains kennt. Dieser See der sich in Nord- Süd Richtung ausdehnend vom Golf von Mexiko bis Kanada, in West- Ost Richtung vom westlichen Iowa bis zum westlichen Wyoming reichte, wimmelte von Leben. Der Boden dieses Sees bildet heutzutage eine grau-schwarze Sedimentschicht in den Badlands, die man als Pierre Schicht bezeichnet. Diese Schicht enthält in großer Anzahl Fossilien zum Seeboden gesunkener, gestorbener Tiere. Innerhalb des Parks wurden verschiedenartige Fossilien gefunden. Baculites zum Beispiel, ein ausgestorbener Cepahalopod mit einem wurmähnlichen Körper in einer langen zylindrischen Schale, die an einem Ende aufgerollt war. Innerhalb der Schale waren einzelne Kammern, die mit Gas oder Flüssigkeit gefüllt sein konnten, über die er den Auftrieb steuerte. Muscheln, Krabben und Schlangen in großer Anzahl wurden ebenso gefunden. |
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Badland Fauna und Flora vor 75 Millionen Jahren |
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Fossilien zweier prähistorischer Tiere die in den Badlands gefunden wurden. |
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| Außerhalb des Parks wurden in der Pierre Schicht reichhaltige Vorkommen von altertümlichen Fischen, riesigen Seereptilien, Pterosauren, Flugsauriern, Archelon einer großen Seeschildkröte und Hesperonis, ein Tauchvogel ähnlich einer Möwe, gefunden.
Warum finden sich in den reichhaltigen fossilen Funden innerhalb des Parks so wenige Wirbeltiere unter den Seetieren? Fragen wie diese beschäftigen Paläontologen und Erdforscher die Fortfahren in ihrer Suche nach Antworten über die reiche Vergangenheit des Parks und der Erde. Land taucht aufÄonen vergingen. Die Verschiebung der Kontinentalplatten führte zu einem Zeitalter der Gebirgsbildung in den Rocky Mountains. Dieses führte zur Anhebung der Landmassen unterhalb des Sees und lies diesen fortfließen. Zu dem Zeitpunkt, als das Gebiet das wir heute als Badlands kennen zum ersten mal mit Sonnenlicht und Luft in Berührung kam, sah es völlig anders aus als die Landschaft die wir heute kennen. Es herrschte ein schwül warmes Klima mit ständigen Regenfällen. Auf dem neuen Land entstand ein dunkler dichter subtropischer Regenwald der Millionen von Jahren wucherte. Durch einen ständigen Temperatur Rückgang sowie ein damit hergehendes Ausbleiben der Niederschläge entstand zuerst eine Savanne, später dann ein Grasland das dem heutigen Erscheinungsbild schon sehr viel näher kam. Nach einem heftigen Regenfall schimmern heutzutage kräftige rote Bänder aus den stumpfen Tönen des umliegenden Felsens hervor. Geologen und Paläontologen sagen, dass dies versteinerte Fossilien sind die einen Großteil des Badland Gesteins bilden. Aus den Fossilien lassen sich hervorragend Rückschlüsse über die klimatischen Gegebenheiten der Vergangenheit ziehen. Sie bilden darüber hinaus ein Großteil der farbigen Bänder in den Badlandfelsen. Das beste daran ist aber das die lockeren krümeligen Felsen die aus diesen Schichten gebildet werden eine der größten Sammlungen von Säugetierfossilien auf dieser Erde enthalten. (Aus der Broschüre "Badlands National Park" herausgegeben vom Nation Park Service) |
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