Mythen der Indianer.
Mythos von der Entstehung des Devils Tower.
Bei vielen der Indianervölker der Great Plains exisitieren ähnlich lautende Legenden die sich um die Entstehung des Devils Tower ranken. Die Kiowa Indianer haben eine alte Legende die von der Entstehung des Devils Tower handelt. Diese lautet folgendermaßen:
Einst gab es acht Geschwister. Sieben Mädchen und ein Junge.
Diese waren miteinander im Spiel vertieft als plötzlich der Junge zu zittern anfing. Er sank auf seine Hände und Knie und fing an auf allen vieren zu laufen. Seine Finger verwandelten sich zu Klauen und an seinem Körper wuchs Fell. Und ehe sich seien Schwestern versehen hatten war an der Stelle ihres Bruders ein Bär. Die Schwestern waren erschrocken. Sie fingen an davon zu laufen und der Bär verfolgte sie. Sie kamen an eine großen Baumstumpf und dieser sprach zu ihnen. Er sagte sie sollten auf ihn klettern und als sie dies taten begann der Baum in den Himmel zu wachsen. Der Bär umrundte den Baum und versuchte nach den Kindern zu greifen um sie zu töten, aber sie waren immer ein Stück außerhalb seiner Reichweite. So fing der Bär an, während er um den Baum lief, mit seinen Klauen in die Rinde des Baumes tiefe Furchen zu schlagen. Die Schwestern aber wurden in den Himmel davon getragen und bilden heute die Sterne des großen Bären. Der Baumstumpf bildet den Devils Tower
"Bären Pension" ist einer der vielen Indianer Namen für den Tower. Er bildet auch heute noch einen heiligen Ort im Glauben viler Indianer. Im werden Opfergaben dargebracht die in Form kleiner Bündel an die Bäumen, rund um den Fuss des Towers, gebunden werden.
1857 wurde ihm der Name "Devils Tower" von Colonel Richard Dogde gegeben. Für Ihn sah der Tower aus wie Schemel des Teufels. Dodge war Leiter einer Militär Expedition deren Aufgabe es war die Erkundungen der Gegend vor zunehmen. Dabei sollte auch Gerüchten von Gold Funden in den Black Hills auf den Grund gegangen werden.
Wissenschaftler vermuteten damals das es sich bei dem Tower um einen urzeitlichen Vulkankegel handeln würde. Heutige Erkenntnise besagen das es sich tatsächlich um Reste einer Magmablase handelt die durch Erosion freigelegt wurde.
