Entstehung der Nord-Dakota Badlands
Hätte man eher nicht erwartet - Kakteen in den Nord-Dakota Badlands

Hätte man eher nicht erwartet - Kakteen in den Nord-Dakota Badlands.

Die Nord-Dakota Badlands

Vor ca 60 Mio Jahren trugen Flüsse erodiertes Material von den noch jungen Rocky Mountains nach Osten und lagerte dieses in das tief liegende, flache Land der Grait Plains ab.

Während dicht aufeinander folgender Zeiten warmer Regenfälle wurde das Gestein von dichter Vegetation überwuchert. Diese wurde überschwemmt und später von neuen Sedimentschichten begraben. Einiges von diesem Pflanzenmaterial wurde versteinert oder im Laufe der Jahr Millionen in Kohle umgewandelt.

Versteinertes Holz findet sich heute in vielen Bereichen der Badlands. Bentonite, die blau-graue Tonschicht, hat ihre Färbung durch Einmengungen von Aschen früherer Vulkan Ausbrüche weit entfernt im Westen.

Aber auch noch nachdem sich die Sediment Schichten abgesetzt hatten, ging die Erosion durch Wasserströme, die sich durch die weichen Schichten schnitten und dabei die endlosen Variationen von Tafelbergen, Hügeln und Schluchten formten, weiter und so entstanden schließlich die Nord-Dakota Badlands wie wir sie heute kennen.

Blüten von Präriepflanzen

Blüten von Präriepflanzen.

Tier- und Pflanzenwelt der Badlands

Auch wenn die Landschaft im ersten Augenblick lebensfeindlich und unfruchtbar erscheint, so ist sie doch der Lebensraum vieler unterschiedlicher Tier- und Pflanzenarten.

Auch wenn die Regenfälle nur kärglich sind, so genügen sie doch um die Gräser die das weite Land bedecken zu ernähren. Und wenn die Wildblumen ihre Blütenpracht entfalten, so fügen sich ihre vibrierenden Farbten zu den rot-, braun- grüntönen der Erde und der Gräser.

In den Badlands sind mehr als 200 Vogelsorten zu Hause, viele davon sind Singvögel. Bereits Roosevelt hatte sich begeistert über die Sangeskünste der gefiederten Badland Bewohner geäußerst.

Der Park beheimate darüber hinaus verschiedene Rotwildarten. Die Weisswedel-Hirsche bevorzugen die Flussauen, während die sog. "Mule Deers" das offene Land und die höher gelegenen Bereiche der Badlands bevorzugen.

Freilaufende Bison-Büffel im Park

Im Park frei umher laufende Bison-Büffel.

Prärie Hunde, eine der bevorzugten Nahrungsquellen vieler Raubtiere, leben in "Städten" in den offenen Grasebenen.

Durch umsichtiges Handeln, konnten in den Badlands, einige der Tierarten die bereits verschwunden waren, wieder angesiedelt werden. So z.B. die Bison Büffel, und der amerikanische Elch (nicht zu verwechseln mit dem skandinavischen Elch - der heisst in den USA "Moose") die 1956 bzw. 1985 wieder im Park ausgewildert wurden.

(Aus der Broschüre "Theodore Roosevelt Nationalpark" des NPS)

Horizontaler Querschnitt durch das Gebiet rund um den Theodore Rossevelt Nationalpark
Horizontaler Querschnitt durch das Gebiet rund um den Theodore Rossevelt Nationalpark

Horizontaler Querschnitt durch das Gebiet rund um den Theodore Rossevelt Nationalpark mit Altersangaben zu den einzelnen Sedimentschichten.

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