Die AnreiseDer National Park liegt im Westen von Nord-Dakota. Bei Anreise über die Interstate 94 werden Sie schnell feststellen das der bevorzugt gewährte Service an den Abfahrten der "No Service" ist :-). Tja und was auf den Service zutrifft, stimmt leider auch bei den Sehenswürdigkeiten. Diese sind in Nord-Dakota, im Unterschied zum Bruderstaat Süd-Dakota, wo an jeder Ausfahrt irgend etwas als "Must-See" angepriesen wird, eher rar gesät. Aus diesem Grund sollten Sie sich rechtzeitig (sobald eine Tankstelle ausgeschildert ist) mit Benzin versorgen. Gleiches gilt für eine Übernachtungsmöglichkeit. Als ich im September 2002 Nord-Dakota besuchte mußte ich feststellen das entlang des Interstate, nach dem ich westlich hinter Bismarck angelangt war, kein offenen Motel mehr zu finden war. So war ich dann schluss endlich gezwungen bis nach Dickinson weiter zu fahren, was wesentlich weiter war als ich an diesem Tag hatte kommen wollen. Der National-ParkBeim National-Park angekommen werden Sie dann aber bereits am "Painted Canyon Visitor Center" mit einem wahrhaft grandiosen Panorama entschädigt. Der Eintritt in den Park kostet wie bei den meisten Parks 10,- Dollar. Dafür darf man eine Woche lang beliebig oft in den Park besuchen. Zusätzlich zum Ticket erhält man eine Broschüre in der interessante Infos über die Geschichte des Parks, sowie der dort vorkommenden Flora und Fauna nach zu lesen sind.
Die BüffelWie bereits an anderer Stelle erwähnt: Vorsicht vor freilaufenden Büffeln. Im Park ist neben dem Custer State Park in Süd-Dakota eine der größten Büffelpopulationen ansässig. Die Tiere können bis zu 50 km/h schnell werden und wiegen bis zu 1 Tonne. Man sollte sich auch durch die schwerfällige Gestalt der Tiere nicht täuschen lassen. Ich habe Tiere im Park an Steilhängen stehen sehen wo ich eher Bergziegen erwartet hätte. Wenn Sie jetzt allerdings hoffen an dieser Stelle einen Tipp aller "Was mache ich wenn mir so ein Tier gegenüber steht?" zu finden, dann muß ich Sie entäuschen. Ich weiß es nicht :-) Der Loop-WayDurch den Park führt ein Loop-Way. Dieser ist bequem mit jedem normalen Auto zu befahren. Einzige Ausnahme ist hier die Straße zum "Buck-Hill". Diese wächst sich auf halber Strecke zu einem holprigen Feldweg aus, der darüberhinaus auch noch recht steil wird. Die Umrundung des Parks auf dem Loop-Way dauert ca. 2,5 - 3 Stunden mit ausgiebigen Foto- und Filmpausen. Alles in Allem ist der Besuch des National-Parks die lange Anreise wert. Es wird sehr viel Ruhe in einer beeindruckenden Naturkulisse geboten. |
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