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Impressionen vom "Patriots-Day" am Mount Rushmore.

Bild:Angehöriger der US Airforce beim Singen der Nationalhymne.

Nach den Anschlägen auf das World Trade Center hat Präsident George W. Bush den 11. September zum "Patriots-Day" ausgerufen (wodurch sich die paradoxe Situation ergibt das es nun zwei gleichnamige Feiertage gibt - am16. April und am 11. September).

Ein Jahr nach den Anschlägen war ich und meine Lebensgefährtin bei den Feierlichkeiten zum ersten "Patriots-Day" am Mount Rushmore. Hier wurde zum Gedenken, die Flagge, die am 11. September 2001 über dem Monument geweht hatte, in einer bewegenden Zeremonie aufgezogen.

Bild:Flaggenmeer im nächtlichen Amphitheater.

Für uns Europäer und speziell uns Deutsche, mag der offen zur Schau getragene Partriotismus der Amerikaner oft befremdlich, manchmal auch erschreckend wirken.
Zu oft wurden patriotische Gefühle in unserer Geschichte zu Verbrechen missbraucht. Bei genauerer Betrachtung ergibt sich aber doch ein differenzierteres Bild. Zwar hat der "Amerikaner" - so es ihn in dieser Form überhaupt gibt - eine gehörige Portion Nationalstolz - von dem ihm oft unterstellten Nationalismus hingegen, konnte ich nie etwas feststellen. Diese Art Blödheit fand ich bisher leider immer noch öfters bei meinen Landsleuten vor, die ja nur zu gerne der Welt erklären möchten wie sie den zu funktionieren hat.

Bild:Die nächtlich iluminierten Präsidenten.

Die nächtlich illuminierten Präsidenten.

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